Kennt jemand Gregg Arakis NOWHERE?

Das psychedelische, überzeichnete Porträt der Generation X lief vor 20 Jahren in den US-Kinos an. Genau genommen in zwei Kinos, für eine Woche. „Nowhere“ bildet den dritten, in sich abgeschlossenen Teil von Arakis „Teenage Apocalypse Trilogy“ nach „The Doom Generation“ und „Totally Fucked Up“.

Die Jugendlichen werden dargestellt von einer Riege an namhaften, aus Serien wie „Beverly Hills, 90210“, „Melrose Place“ und „Eine schrecklich nette Familie“ bekannten Jungschauspielern wie Ryan Philippe, Christina Applegate, Scott Caan, Rose McGowan, Mena Suvari, Shannen Doherty und Denise Richards. Das Aufgebot an erwachsenen Protagonisten, dargestellt von u.a. John Ritter und Beverly D’Angelo, ist ebenfalls prominent besetzt und deren Charaktere stehen im starken Kontrast zu vorangegangenen Rollen, die vorwiegend im Komödienfach angesiedelt sind.

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© Pro-Fun Media
Im Zentrum steht Dark, gespielt von James Duval („Independence Day“, „Donnie Darko“), den der Zuschauer auf seinem sex-, gewalt- und drogenhaltigen Trip durch ein Nirgendwo namens Los Angeles begleitet. Auf seinem Weg begegnen wir Homo-, Bi- und Transsexuellen, Zombies und einem (außerirdischen?) Dino mit so ’ner Art Laserkanone.

Gregg Araki mag dem einen oder anderen durch Werke wie „Mysterious Skin“ oder seinem aktuellsten und wohl zugänglichsten Film „Wie ein weißer Vogel im Schneesturm“ bekannt sein. Wie in vielen seiner Filme betrachtet er auch in „Nowhere“ den Alltag, die Sehnsüchte, Freuden und Ängste zielloser Jugendlicher aus seiner ganz eigenen, irren und abstrakten Sicht.

Ich habe den Film zum ersten Mal vor etlichen Jahren irgendwann gegen 2 oder 3 Uhr morgens auf ProSieben gesehen und er hat mich massiv beeindruckt. Der kafkaeske Mindfuck am Ende hat den Film für mich unvergesslich gemacht.

Den Film gibt es auf DVD von Pro-Fun Media! In Deutschland lief „eine Reise am Abgrund“ (so der deutsche Untertitel) am 8. Januar 1998 an. Hier war ihm eine längere Auswertung vergönnt. Ganze 8 Wochen lief der Film und er startete nicht in zwei, sondern immerhin 20 Kinos, in denen er auf über 20.500 Besucher kam.

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See you in nowhere © Pro-Fun Media
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