A Nightmare On Elm Street – Ein Franchise in 12 Songs (B-Seite)

Fortsetzung von A Nightmare On Elm Street – Ein Franchise in 12 Songs (A-Seite)

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7. Fat Boys – Are You Ready For Freddy

(aus „A Nightmare On Elm Street 4 – The Dream Master“)

Die B-Seite beginnt dort, wo Seite A aufgehört hat: mit Teil 4 der Reihe. Was soll ich sagen, die Auswahl in diesem Film spricht mich einfach am meisten an. Was im dritten Teil begann, wurde hier konsequent weitergeführt und ausgebaut – Freddys Wandel vom angsteinflössenden schwarzen Mann hin zum zynischen Sprücheklopfer.

Die Musikauswahl ist merklich auf das MTV-Publikum zugeschnitten. Und das fuhr eben auch immer mehr auf Rap ab. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis auch der mittlerweile in der Popkultur fest verankerte Freddy Krueger zu rappen beginnt.

Also stellte man Robert Englund in seiner Paraderolle an die Seite der beleibten und beliebten Fat Boys und ließ Freddy ein paar Verse spitten.

 

 8. Dramarama – Anything, Anything

(aus „A Nightmare On Elm Street 4 – The Dream Master“)

Sobald die ersten Riffs ertönen, denke ich an den Film und die Szene, in der Rick seine Karateübungen macht. Wie Sinéad O’Connors Song löst auch dieser Knaller einen ähnlichen Effekt aus: umgehend „Nightmare On Elm Street 4“ schauen!!!

Okay okay, eins musste ich noch bringen. Aber das war das letzte Lied aus dem vierten Teil. Auf zum fünften Abenteuer…

 

9. Bruce Dickinson – Bring Your Daughter To The Slaughter

(aus „A Nightmare On Elm Street 5 – The Dream Child“)

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hält sich  „Nightmare 5 – Das Trauma“ in der Präsenz der Musik bedeckter. Der von Jay Ferguson komponierte Score rückt in den Vordergrund, während die Songs diverser Bands kaum wahrnehmbar sind. Neben dem Original Soundtrack gab es auch eine Compilation auf Kassette, CD und Platte, bestehend aus 10 Songs. Künstler wie Samantha Fox, Kool Moe Dee, Schoolly D und Mammooth waren darauf vertreten und deckten das Spektrum von Heavy Metal über Pop bis Rap ab.

Bruce Dickinson, Sänger von Iron Maiden, steuerte den folgenden Song bei, der 1989 bei der Verleihung der Goldenen Himbeere prompt den Preis für „Worst Original Song“ bekam. Nominiert war auch Kool Moe Dees „Let’s Go“, der ebenfalls auf dem Soundtrack vertreten ist.

10. Slave Raider – What Do You Know About Rock’N’Roll?

(aus „A Nightmare On Elm Street 5 – The Dream Child“)

Bei der nächsten Sichtung werde ich aufmerksam darauf achten, in welcher Szene dieses Lied vorkommt. Wenn es denn überhaupt im Film auftaucht, denn erst durch den Soundtrack bin ich auf das Lied aufmerksam geworden. Egal, der Refrain geht ins Ohr, das Lied gut voran.

11. Goo Goo Dolls – I’m Awake Now

(aus „Freddy’s Dead – The Final Nightmare“)

Dramaturgisch gut gewähltes Lied, das den Film stimmig einleitet. Der Song und das dazugehörige Video dienen – wie bereits Dokkens „Dream Warriors“, Fat Boys‘ „Are You Ready For Freddy“ oder Romeo’s Daughters „Heaven In The Backseat“ zuvor – als Cross-Promotion, um sowohl auf den Film als auch die Band aufmerksam zu machen.

12. Iggy Pop – Why Was I Born?

(aus „Freddy’s Dead – The Final Nightmare“)

Der sechste Teil ist unter Fans umstritten und hat auch bei Kritikern nicht wirklich gezündet. Das vernichtende Einspiel an den Kinokassen bestätigte die Qualität von „Nightmare On Elm Street 6 – Freddys Finale“. Ein völliger Rohrkrepierer ist er nicht, ein paar Highlights gibt es. Eins davon ist ironischerweise der Abspann, der die besten Momente aus den vorangegangenen Teilen (und vereinzelte aus diesem) zeigt. Dazu gibt es Iggy Pops musikalischen Beitrag zum Film:

„Ein Franchise in 12 Songs“ ist, wie der Name es schon andeutet, im Grunde genommen ein Best Of der Lieder aus den „Nightmare“-Filmen, die mir am besten gefallen und die Möglichkeit geben, die Reihe aus einem anderen Winkel zu beleuchten.

Natürlich finden sich in den Soundtracks noch mehr äußerst hörenswerte Lieder. Wer nicht genug davon bekommen kann, für den habe ich ein extended Best Of zusammengestellt, mit weiteren Songs von Iron Butterfly, Samantha Fox, Schoolly D, Blondie, Billy Idol und mehr:

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