Gastbeitrag Berlinale 2016 #01: Der Mann, der vom Himmel fiel

von Bastian von Pfister

Da ich in der Videothek die Stellung halten muss, hat sich mein Außendienstmitarbeiter Bastian auf den 66. Internationalen Filmfestspielen in Berlin herumgetrieben und berichtet, was sich – aus seiner Sicht – lohnt und welche Filme nur Pseudo-Arthouse-Langweiler für Möchtegern-Cineasten sind.

Los geht’s mit „Der Mann, der vom Himmel fiel“:

Die Berlinale begann für mich dieses Jahr mit einem extrem sympathischen Auftritt von Dieter Kosslick (und einer berührenden Ansprache von Tilda Swinton) und einem Tonausfall bei Filmanfang, welcher dafür sorgte, dass die arme Tilda für circa 20 Minuten von einer Heerschar von penetranten Autogramm- und Selfiejägern belagert wurde. Warum ich das alles erzähle? Weil ich absolut keine Ahnung habe, was ich zu „The Man Who Fell to Earth“ sonst schreiben soll.
© STUDIOCANAL
© STUDIOCANAL
Selten war ich nach einem Film derart ratlos, was ich von dem eben gesehenen halten soll. Im besten Fall war er stellenweise irgendwie interessant. Größtenteils empfand ich ihn jedoch als konfus, erzählerisch sprunghaft, teilweise ziemlich billig und vor allem extrem zäh. Vielleicht muss man in der Zeit aufgewachsen sein, vielleich muss man Bowie-Fan sein (der war übrigens tatsächlich sehr überzeugend), vielleicht muss man aber auch einfach nur diese Art von Kunstfilm mögen. Meins war es jedenfalls nicht.
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